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Einladung:
Viele schlesische Dichter unvergessen
„Brücke/Most“ lädt am 22. November zu Dia-Vortrag mit Hannes Persicke nach Lorsch ein
Lorsch/Kreis Bergstraße. Vorträge mit Hannes Persicke haben beim Freundschaftsverein „Brücke/Most" Tradition, bevor sich ein Jahr dem Ende neigt: So lädt der kreisweite Verein, an dessen Spitze seit Gründung Kreistagsvorsitzender Werner Breitwieser steht, am 22. No-vember (Dienstag) um 19.30 Uhr ins Museumszentrum Lorsch (Paul-Schnitzer-Saal) zu sei-ner Jahresabschluss-Veranstaltung für Mitglieder, aber auch Interessierte, ein. Abermals steht ein bebilderter Vortrag von „Brücke/Most“-Mitglied und Schlesien-Kenner Hannes Per-sicke (Lorsch) auf dem Programm, der sich dieses Mal den Dichtern Schlesiens widmet.
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Einladung:
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
liebe Freundinnen, liebe Freunde,
zur offiziellen Feierstunde und Ausstellungseröffnung anlässlich des zehnjährigen Partnerschaftsjubiläums zwischen den beiden Landkreisen Bergstraße und Schweidnitz/Swidnica am 29. Oktober 2011 laden wir herzlich ein.
Zudem sind Sie am Vorabend, Freitag, 28. Oktober 2011, ab 19 Uhr sehr herzlich zu einem Empfang unserer polnischen Gäste mit Abendessen durch unseren Partnerschaftsverein „Brücke/Most“ eingeladen! Die Veranstaltung findet im Gasthof „Zum Almenwirt“ in Heppen-heim-Kirschhausen, Schulstraße 28, statt. Hierfür wird um eine verbindliche Anmeldung zwecks besserer Planung bei Ewa Redemann, E-Mail: ewa.redemann@kreis-bergstrasse.de, Telefon 06252 / 155-347, oder Ulla Hess (siehe angegebene Kontaktdaten) gebeten.
Am Sonntag (30.) besteht um 10 Uhr Gelegenheit zum gemeinsamen Gottesdienst-Besuch im „Dom der Bergstraße“, der katholischen Pfarrkirche St. Peter, und ab 11.30 Uhr zu einer Führung durch Heppenheims Altstadt. Auch zu diesen Programmpunkten sind Sie herzlich eingeladen. Die Heimreise der polnischen Freunde ist am Sonntag gegen 13 Uhr geplant.
Wir würden uns sehr freuen, Sie zu den einzelnen Veranstaltungen im Rahmen des Verschwisterungsjubiläums begrüßen zu können!
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Bericht:
Mitgliederversammlung
13. April (Mittwoch) 2011, 19.00 Uhr,
Parkhotel Krone, Bensheim-Auerbach
Partnerschaft wird in der Friedenskirche erneut bekräftigt
„Brücke/Most“ nimmt Ende Mai an Verschwisterungsjubiläum in Schweidnitz teil
Bensheim/Kreis Bergstraße. Dass die Partnerschaft zwischen den beiden verschwisterten Landkreisen Bergstraße und Schweidnitz/Swidnica lebt, das konnte man unschwer an einer beeindruckenden Tonbildschau der letzten Polen-Reise anlässlich der Mitgliederversammlung des kreisweiten Freundschaftsvereins „Brücke/Most“ erkennen. Vorstandsmitglied Helmut Lechner hatte sehenswerte Impressionen der Fahrt im Mai vergangenen Jahres zusammengestellt unterlegt mit Werken der Komponisten Chopin, Mendelssohn, Dvorák und Lutoslawski. Die in Teilen eher melancholische Musik hatte Lechner bewusst ausgewählt, war sie doch zum einen der Flut, die zum Zeitpunkt der Reise über Polen hereingebrochen ist, zum anderen dem Besuch im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau geschuldet.
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Einladung:
Mitgliederversammlung
13. April (Mittwoch) 2011, 19.00 Uhr,
Parkhotel Krone, Bensheim-Auerbach
Verschwisterungsjubiläum im Mittelpunkt
Mitgliederversammlung von „Brücke/Most“ im Zeichen der zehnjährigen Partnerschaft zwischen den Landkreisen Bergstraße und Schweidnitz
Zu seiner diesjährigen Mitgliederversammlung lädt der kreisweite Freundschaftsverein „Brücke/Most“ am 13. April (Mittwoch), 19 Uhr, ins Parkhotel Krone in Bensheim-Auerbach ein. Neuwahlen finden keine statt.
Im Mittelpunkt der Zusammenkunft steht ein bebilderter Vortrag, der die letzte Polen-Reise im vergangenen Jahr noch einmal Revue passieren lässt. Die Dia-Schau von Vorstandsmitglied Helmut Lechner steht unter der Überschrift „Brücke/Most trifft Prag, Krakau und Schweidnitz“.
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Polen-Fahrt des Freundschaftsvereins „Brücke/Most“ mit Krakau als Schwerpunkt :
12. - 17. Mai 2010: Wir waren in Polen!Prachtvolle Bauten europäischen Rangs
Fahrten in den verschwisterten Landkreis Schweidnitz/Swidnica in Polen für Mitglieder, aber auch Interessierte, sind beim Freundschaftsverein „Brücke/Most“, an dessen Spitze seit Vereinsgründung im Jahr 1992 Kreistagsvorsitzender Werner Breitwieser steht, inzwischen zu einer guten Tradition geworden. Alle zwei Jahre veranstaltet der Freundschaftsverein eine solche Reise. Im Mai war es wieder soweit. Die alte Königsstadt Krakau stand im Zentrum der diesjährigen Fahrt; aber auch ein Wiedersehen mit Landrat Zygmunt Worsa und weiteren Schweidnitzer Freunden sollte nicht zu kurz kommen. Nachstehend der Reisebericht von Vorstandsmitglied Heinz-Jürgen Schocke.
„Das alte Polen neu entdecken Krakau als Krönung“: Unter diesem Motto stand die diesjährige Fahrt des deutsch-polnischen Freundeskreises „Brücke/Most“ in das Nachbarland, hervorragend vorbereitet und organisiert von Ewa Redemann, der stellvertretenden Vorsitzenden.
Die sechstägige Reise über Prag nach Krakau, dem diesjährigen Schwerpunkt der Fahrt, zum Partnerkreis Schweidnitz in Niederschlesien war eine Reise in die Vergangenheit, die Gegenwart und die gemeinsame Zukunft in der Europäischen Union. Die direkten Autobahnverbindungen ermöglichten zügiges Fahren nach Prag auf der Route südlich der Mittelgebirge ebenso wie auf der Rückfahrt nördlich davon auf der „via regia“, der alten Verkehrs-, Handels- und Heerstraße von Krakau in den Westen.
Das „goldene“ Prag gehört zu jenen Städten, die stets ein Besuch wert sind. Ob Hradschin mit dem gotischen Dom, der Karlsbrücke oder dem Wenzelsplatz, auch wer schon dort war, entdeckt immer wieder Neues. Reizvoll waren die Schiffs-Kreuzfahrt auf der Moldau mit dem Abendessen und der abendliche Bummel durch die Altstadt mit dem so elegant-altmodischen Jugendstil-Café. Auch Geschichte wurde lebendig: Das gute Miteinander von Tschechen, Deutschen und Juden, von Nationalismus und Rassismus blutig zerstört, der „Prager Fenstersturz“ von 1618, mit dem der 30-jährige Krieg eingeleitet wurde. Und mehr als 250 Jahre zuvor, im Jahr 1348, gründete der deutsche Kaiser Karl IV die Prager Karls-Universität, der ersten im mitteleuropäischen Raum. Wenige Jahre später, im Jahr 1364, wurde die Jagiellonen-Universität in Krakau als somit zweitälteste in Mitteleuropa aus der Taufe gehoben.
Prachtvolle Bauten
„Wir besuchen einen europäischen Kulturraum, von dem wir durch den Eisernen Vorhang jahrzehntelang abgeschnitten waren. Ihn gilt es wieder zu entdecken.“ Dies war die einhellige Auffassung der Reiseteilnehmer, als sie Krakau besichtigten und beeindruckt waren von prachtvollen Bauten europäischen Rangs: so dem Rynek, einem der größten mittelalterlichen Markplätze Europas, mit den Tuchhallen im Zentrum und der Marienkirche mit dem berühmten Hochaltar von Veit Stoß. Natürlich statteten die Fahrtteilnehmer dem Wawel-Schloss und der Kathedrale einen Besuch ab, jener Zentrale früherer polnischer Königsmacht. In einer Seitenkapelle der Kathedrale steht der Sarkophag des bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen polnischen Präsidenten.
Über die Rolle der katholischen Kirche in Polen informierte der Jesuitenpater Dr. Krysztof Walczyk. Bemerkenswert: Der hervorragend deutsch sprechende Pater hält regelmäßig Gottesdienst und Bibelabende in deutscher Sprache. Am Abend zuvor berichtete ein Mitarbeiter des „Marschalls“, dem Ministerpräsidenten der Woiwodschaft Krakau, über die politische und wirtschaftliche Situation Krakaus und seines Umland, der Bevölkerungsentwicklung und der Förderung durch die Europäische Union. Die Bergsträßer sahen bestätigt, was der Referent über Krakau sagte: eine junge, quicklebendige Stadt mit großer Tradition, reich geworden auch durch den Salzhandel.
Das nahe gelegene Salzbergwerk Wieliczka, UNESCO-Weltkulturerbe, seit 1993 stillgelegt, ist nun für Besucher zugänglich. Die Bergsträßer staunten bei ihrem zweistündigen Rundgang über Grotten, unterirdische Salzseen, technisches Gerät, gigantische Baugerüste und über aus dem Salzgestein gemeißelte Skulpturen. Überwältigend die in hundert Metern Tiefe liegende Kapelle, über 50 Meter lang und zwölf Meter hoch.
Bedrückender Auschwitz-Besuch
So angetan die Bergsträßer von der Lebendigkeit der Stadt Krakau waren, so beklommen und bedrückt besuchten sie das 60 Kilometer von Krakau entfernt liegende KZ Auschwitz I und das Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau. Hier wurden weit über eine Million Menschen, meist jüdischen Glaubens, vergast und verbrannt. Wegen des großen Besucherandrangs aus aller Herren Länder konnten nur wenige der ausgestellten Dokumente eingesehen werden, Zeugnisse einer penibel arbeitenden, menschenverachtenden Bürokratie des Todes. Auf der Weiterfahrt sprach einer der Bergsträßer unter Zustimmung aller aus, an den früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker erinnernd: „Wir haben unseren Beitrag dazu zu leisten, dass ein solches Unrecht nie wieder geschieht.“
Lebendige Partnerschaft
Zukunftsgewandt am Tage danach das freundschaftliche Zusammensein mit den Partnern des Kreises Schweidnitz. Landrat Zygmunt Worsa und die Vertreter des Partnerschaftsvereins mit dem Vorsitzenden Wladyslaw Golebiowski hatten zum Empfang eingeladen. Auch der frühere Landrat und jetzige Oberbürgermeister der Stadt Schweidnitz, Wojciech Murdzek, stieß hinzu. In den Reden wurde das gute Miteinander der Partner bekräftigt und begrüßt und die Notwendigkeit betont, dass die Europäer gerade auch in schwieriger Zeit zusammenstehen müssten. Auf dem Stadtrundgang zuvor wurde natürlich auch die evangelische Friedenskirche besichtigt, ebenfalls ein Weltkulturerbe. Gerade jene Bergsträßer, die erstmals Schweidnitz besuchten, konnten kaum glauben, dass diese Fachwerk-Kirche für 7500 Gläubige innerhalb eines Jahres errichtet werden konnte und nur aus Holz und Lehm gebaut werden durfte.
Dass sich die Fahrtteilnehmer näher kommen, das ist auch ein wichtiges Ziel einer solchen Reise. Die vielen Eindrücke gaben Gesprächsanlässe und die Chance für jeden, seine eigene Position einzubringen. „Eine insgesamt gelungene Reise“, resümierte nach der Rückkehr Kreistagsvorsitzender Werner Breitwieser, der zugleich Vorsitzender des Freundschaftsvereins „Brücke/Most“ ist. Kaum Zuhause, erfuhren die Bergsträßer, welche Überschwemmungen jene Regenfälle verursachten, die sie vor Ort am Abreisetag erlebt hatten, ohne deren Auswirkungen zu erahnen.

Bleibende Eindrücke.
Die alte Königsstadt Krakau, aber auch ein Wiedersehen mit den Schweidnitzer Freunden um Landrat Zygmunt Worsa bildeten den Schwerpunkt der diesjährigen Polen-Reise des kreisweiten
Freundschaftsvereins „Brücke/Most“. Unser Bild zeigt die Reiseteilnehmer um den Vorsitzenden Werner Breitwieser (vordere Reihe, Bildmitte) im alten Salzbergwerk Wieliczka, UNESCO-Weltkulturerbe, in etwa 130 Meter Tiefe in einem Riesengewölbe, das in Form einer Kathedrale in den Salzstock geschlagen wurde. Organisiert wurde die Fahrt von Ewa Redemann, der stellvertretenden Vorsitzenden (hintere Reihe, 4.v.l.)
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>> 22.11.2011
Einladung zum Dia-Vortrag mit Hannes Persicke (pdf)
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